Wohnwagen Forum

Wohnwagen Thema 1  
Willkommen im Wohnwagen Forum
Hier finden Sie Informationen, wenn Sie einen Wohnwagen mieten oder kaufen möchten, wenn es etwas zu reparieren gibt, wenn Sie Reisepartner suchen oder Reiseberichte anderer Caravan Besitzer lesen möchten. Sie erhalten Informationen über Camping Plätze oder Stellplätze, Tips und Tricks für den Umgang mit dem Wohnanhänger und technische Berichte zum Umbau, zur Reparatur oder Restaurierung Ihres Wowa. Sie können sich mit anderen Wohnwagen Besitzern austauschen, egal ob Sie nach Infos zu bestimmten Reisezielen suchen oder so spezielle Fragen, wie z.B. dem Einbau einer Garage im Wohnwagen, einem Wasserschaden oder kompletten Umbauten haben. Unsere Nutzer haben Beiträge über den Bau von Carports für Caravans geschrieben, Reiserouten erstellt, Testberichte verfasst und für einige Elektroanlagen finden Sie auch einen Schaltplan. Melden Sie sich in unserem Forum an und diskutieren Sie mit anderen Campern!

klicken Sie hier für das Forum von ---> Wohnwagenforum

wohnwagen
Knaus Traveller 630 Wasserschäden
Hallo liebe Caravan-Freunde,

ich bin 43 Jahre verheiratet mit zwei Kindern und habe mir im Dezember letzten Jahres einen alten Wohnmobil Marke Knaus Traveller 630 zugelegt.
Eigentlich wollte ich mir kein so altes Wohnmobil zulegen, das älter als Bj.2001 war, aber die Preise stiegen dann im letzten Jahr bis ins unermessliche, dass ich dann auch ältere Modelle in Betracht zog.
So kam ich dann an unseren 22 Jahre alten Knaus 630 mit wenig Km und von unten absolut rostfrei.
Da das Schrauben und Basteln eine Leidenschaft von mir ist und manchmal auch das ein oder anderen Leiden schafft, habe ich bereits einiges repariert und umgebaut.

Nun steht eine umfangreiche Wasserschaden Reparatur an.

Das Wohnmobil hatte über Jahre an verschiedenen Stellen Wassereinbruch. Der Vorbesitzer versucht leider nie der Ursache auf den Grund zu kommen, sondern deckte mit viel Einfallsreichtum die Wasserschäden an seinem Knaus Traveller ab.
Da wurden Siebdruckbretter, Kunstoffplatten und ein unmenge an Klebern und Klebt & Dichtet verwendet um die Schäden unsichtbar zu machen.

Das große Ausräumen nach unserem Sizilien Urlaub begann vor ein paar Wochen...

vorher...
Bild

Bild

hier ist noch der Innenraum vor dem umpolstern zu sehen, ich hatte leider kein anderes Bild gefunden...
Bild

während des Ausräumens...

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild


Fendt 410 A Diamant BJ. 1994
Hallo,

durch eine Suchmaschine habe ich diese schöne Seite mit den vielen Tipps gefunden. Ich bin 35, komme aus Schleswig-Holstein und angehender WW-Camper :) Nun hoffe ich auf nützliche Tipps zu meinem Fendt.

Und zwar hat das Holz an der Kante links neben dem Einstieg über der Spüle Verfärbungen die für mich auf Feuchtigkeit hindeuten. Das Holz selbst fühlt sich aber noch genau so fest an wie an anderen Stellen. Diese Verfärbungen beginnen nicht direkt unter dem Dach sondern eher auf höhe der Böden von den kleinen Schränken und enden direkt auf der Unterseite in Höhe der Spüle. Das ist auf den Bildern ganz gut zu erkennen. Nun ist die Frage wie ich vorgehe und wo eventuelle Feuchtigkeit eintreten könnten. Auf dem einen Bild sieht man ein grünes Cuttermesser. Das ist zum Vergleich die Höhe auf der die Leuchte Außen sitzt. Die Verfärbungen beginnen allerdings ca. 15 cm weiter unten. Ich habe nun erstmal vor mir ein Feuchtemessgerät Trotec BM31 oder das Voltcraft MF 100 zu erwerben und mal Vergleichsmessungen damit durchzuführen.


Über Tipps bezüglich der Vorgehensweise und eventueller Wassereintrittsstellen wäre ich sehr Dankbar :)
Sind die beiden Messgeräte für einen Laien brauchbar?


Viele Grüße,
Marco

LINK

LINK

LINK

LINK

LINK


Reparatur Wasserschaden und defekte Außenhülle
Hallo,

ich habe mir vor kurzem einen Wilk Apollo Lux (EZ 1982) gekauft.
Dem Alter entsprechend war mir klar, dass es hier einiges zu tun geben wird, allerdings habe ich das ganze als Wohnwagen-Neuling wohl ein wenig unterschätzt.

Unter einigen Fenstern ist die Innenverkleidung feucht gewesen, aber ich dachte, dass es hier reicht, im Herbst/Winter die Zeit zu nutzen die Fenster mit neuen Dichtungen auszustatten.
Auch an der Außenhaut gibt es diverse Macken, aber auch hier dachte ich, dass ich im Herbst/Winter mal die Keder erneuere und das ein oder andere kleine Reparaturblech aufklebe und fertig.

Nun hatten wir den WoWa an Bekannte verliehen, die damit zum Hurricane unterwegs waren. Die Wassermassen, die dort herunter kamen, waren nun aber leider zu viel des Guten. Im Innenraum war die Wand an einigen Stellen richtig nass.
Nun habe ich die Sitzbänke ausgebaut und angefangen die Innenverkleidung zu entfernen. Die Leisten hinter den betroffenen Stellen kann ich mit dem Finger zerbröseln.
Unter dem einen Fenster sieht es wahrscheinlich genau so aus. Zumindest kann ich da den Finger durch die Verkleidung stoßen. Ich befürchte, dass ich nicht drum rum komme, das Fenster komplett auszubauen und die Wand und einen Teil des Fußbodens in dem Bereich komplett zu erneuern. Bis jetzt habe ich mich allerdings gescheut, auch hier einen richtigen Blick hinter die Verkleidung zu werden.

Als ob das nicht genug wäre, hat sich auch noch an der vorderen, unteren Ecke die Wand vom Fußboden gelöst. Hier ist jetzt ein Daumen breiter Spalt, durch den ich von unten in den Innenraum gucken kann.

Lohnt sich bei einem solch alten Wohnwagen die Reparatur überhaupt noch, und viel wichtiger, ist das etwas, das ich auch als Laie in Angriff nehmen kann? Zumindest die Problematik mit dem Spalt zwischen Wand und Boden erscheint mir doch ein eher größerer Eingriff zu werden.
Was meint Ihr, wie viel Geld ich da in die Hand nehmen muss, wenn ich die Reparaturen selbst ausführe?


Wasserschaden am Hobby 510 T 1989
Hallo Leute,
durch turbokurtla's Bericht über die Reparatur eines Wasserschadens habe ich mich getraut bei meinem alten 89iger Hobby selbst Hand anzulegen. Wir haben haben Leisten abgedichtet und stellten fest das die Aluleiste
die am Gaskastendeckel befestigt ist nicht mehr richtig hält
LINK

Das Problem ist, das wohl wasser eingedrungen ist und das "Dach" des Kastens, offensichtlich eine Wagenbauplatte, torfig geworden ist. Die Schrauben der Leiste werden aber genau in dieses Brett geschraubt.
Weiterhin ist die Unterbrechung der Leiste auf dem ersten Bild für mich nicht erklärlich, da während der Fahrt Regen in den Kasten eindringt.

Der am stärksten betroffene Bereich ist vorne Links
LINK

Meine Idee ist nun von Innen das Fensterbrett zu entferne um den genauen Schaden zu begutachten. Dann eventuell eine neue Platte einsetzen. Leider bekomme ich das Fensterbrett nicht ab. wie ist diese befestigt?
LINK

Ist die Vorgehensweise generell richtig?

Ich freue mich über euren kompetenten Antworten

Gruß

Matthias


Bürstner A 532 Active
Hallo zusammen,

wie bereits im Vorstellungsthread geschrieben, sind wir solze besitzer eines 12 Jahre alten Bürstner A 532 active Wohnmobils. Das Womo hat nur 50000 km gelaufen und ist fahrtechnisch in einem guten Zusatnd, da es ein reines Sommerfahrzeug war. Trotzdem hat das Womo leider auch die typischen Mankos, die alle Bürstner Wohnmobile aus dieser Zeit haben.
Leider habe ich das nicht gemerkt beim Kauf, es ist unser erster Womo.
Gleich zu Anfnag, ich spreche hier wirklich über kleinere Feuchtigkeitsschäden, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann. An den drei Stellen die ich identifiziert habe, mittels Feuchtemessung, konnte ich wahrscheinlich auch schon die Wassereintrittsstellen lokalisieren. Ich würde diese nun aufzählen und meine Strategie und Fragen erläutern in der Hoffnung auf Feedback, da ich, was Womo Reparaturen angeht, ein Neuling bin. Maschinell ausgerüstet bin ich durch mein Schreinerhobby jedoch sehr gut.
Ich habe die letzten zwei Wochen verbracht die diversen Wasserschadensanierungsberichte aus dem Forum zu studieren, vor allem die von Turbokurtla, von dem ich ein paar schöne bebilderte pdf Berichte im Internet gefunden hatte. Bei diesen Sanierungen waren die WoWas oder Womos auf Sandwichbauweise aufgebaut und ich glaube da unterscheidet sich meiner. Im folgenden versuche ich einmal die feuchten Stellen und meine Ausbesserungstrategie zu beschreiben. Bilder werde ich heute abend nachreichen.

Stellen 1 und 2:

Diese scheinen sehr typisch für Bürstner zu sein. Es ist im Bereich der Heckklappe hinten rechts und links auf einer Breite von ca. 1 m und ca. 10 - 15cm Höhe feucht (Vertikale Rückwand). Die Horizontale erhöhte Unterbodenplatte des doppelten Bodens (nicht der Wohnraumboden, sondern der Heckklappenboden), ist durch die Kappillarwirkung auf ca. 15 - 20 cm Länge feucht.
Der Wassereintritt scheint die nicht abgedichtete Stoßstange zu sein, bei der das Wasser zwichen Aluwand und Kunstoffstossstange herunterlaufen konnte. Fehlende Tropfkanten an den Stoßkanten der Holzwände hinter der Stoßstange führten wohl dazu, dass sich das Wasser sammelte und seine Vertorfungsreaktion startete. Ich habe heuer einmal einfach, um kurzfristig zu prüfen ob dies wirklich die Eintrittsstelle ist, die komplette Stoßstange mit Sikaflex abgedichtet und siehe da, das Holz trocknet aus, obwohl es ab und zu regnete. Mir ist klar, dass dies keine Langfristlösung ist.
Mein Plan hierfür wäre die Stosstange zu demontieren und das faule Holz, welches sich in der Heckklappe befindet, herauszutrennen. Es scheint ja nicht viel zu sein. Danach wollte ich neue Stücke einsetzen, welche ich mit Caravankleber einbringe.
Soweit so einfach, jedoch ist mir unklar wie ich die Stabilität des Bodens im Bereich der neuen Holzstücke gewährleisten soll:
Wir haben einen doppelten Boden, und für mich sieht es so aus, als ob hier anstatt der Sandwichbauweise normale 'Tischlerplatten' verwendet wurden. Solle ich ein neues Teil einfach am Stück einkleben und einfach mit Schrauben durch die Aussenwand fixieren (werden natürlich abgedichtet), oder soll ich kleinere Stücke Holz nacheinander einkleben, wie bei einem Puzzle? In der Sandwichbauweise kommen ja oben und unten noch Platten auf das mit Styropor gefüllte Holzgerippe, Damit sorgt man für Stabilität, bei mir ist es jedoch einen einzige große Tischlerplatte. Vielleicht hatja jemand einen guten Tip?
Danach würde ich das neue Holz mit C UBS einlassen, ist das ok? Ich habe jeweils innen und aussen so eine schwarze Lasur (?) auf dem Holz welche ich nicht wirklich identifizieren kann, es ist jedoch kein Bitumen; außer an ganz wenigen Stellen, aber dazu später mehr.


Stelle 3:
Diese befindet sich auf der rechten Seite. Es handelt sich um einen ganz schmalen Steifen ca. 3 cm breit in dem das Holz gammelt. Der Grund hierfür ist, dass ab Werk einen Bitumen und Teerunterbodenversiegulung in dem Bereich aufgebracht wurde, wo die Metallkante der Seitenschürze an des Unterbodenholz geschraubt wurde, ca. 3 cm breit. Die hat sicherlich gut funktioniert als die Bitumenmasse noch am Holz war. Leider hat sich im Lauf der Zeit ein Teil gelöst (der linke) und eine super 'Wassersammelrinne' gebildet, da nun das spritzwasser des Hinterrades sich dort sammeln konnte und nicht mehr abgelaufen ist. Links und rechts dieses Streifens ist alles hart und praktisch wie neu, so dass ich einen Wassereintritt von oben ausschließe, da ansonsten eher die Stoßkanten der Aussenwand als der Unterboden, welche ca. 10 cm von der Aussenwand entfernt ist betroffen sein sollte.

Mein Plan ist die betroffen Stelle bis auf das trockenes Holz auszukratzen und dann eine Streifen frisches Holz einkleben und zu behandeln. Dies würde ich von unten machen, da es sich in dem doppelten Boden so schlecht arbeitet.
Ich habe übrigens alle brüchigen und losen Bitumen/Gummiartigen UBS Teile händisch entfernt, die bringen eh keinen Schutz mehr.

Was meint ihr dazu und danke schon einmal für die große Hilfe die es durch dieses Forum gibt.

Grüße aus Bayern,

Stephan


Impressum       AGB       Kontakt