Hier ein kurzer Rückblick auf unsere Reise 2025 auf die Peloponnes.
Wir waren mit einem 2023 Dacia Duster II 4x4, 150PS Benziner, und einem alten Eriba Nova 391 unterwegs, ein völlig neues Gefühl nachdem ich bisher immer mit Wohnmobilen in jeder Grösse, vom 7m Alkoven bis runter zum umgebauten Opel Vivaro, gefahren bin. Den Eriba habe ich im februar ganz kurzentschlossen gekauft als wir mit der Urlaubsplanung für das frühjahr angefangen haben. Einfach mal ausprobieren...
Einen Campingplatz zu brauchen war neu, genauso aber auch die Freiheit dann mein Auto zu haben mit dem ich schnell ( vor allem schnell ) überall hinkomme und überall parken kann.
Der Eriba läuft vollkommen ereignislos hinterher, man muss wirklich aufpassen nicht zu vergessen dass der hinten dran hängt....
Von Rosenheim bis auf einen Autobahnparkplatz in Slowenien und dann am nächsten Tag ein Campingplatz in Nähe der Krka bei Sibenik, Krka mal wieder besucht weil meine Freundin die noch nie gesehen hat.
Krka kennt ja jeder, bemerkenswert war nur ein depressiver Mülleimer :)

Am nächsten Tag durch den Rest von Kroatien bis Montenegro und gleich noch durch Montenegro bis zum Camping Ada Bojana bei Ulcinj, dort spät nachts angekommen aber die Schranke war offen. Es war ja auch noch nicht Saison.
Am Vormittag dann zur Rezeption gelaufen und angemeldet. Die wollen dort immer noch den Ausweis hinterlegt haben... aber naja.
Ada kenne ich noch als Kind, hier war ich mal in den 70ern mit meinen Eltern... war damals schon FKK Caamping, ist es immer noch. Die Bungalows stehen da noch, erst habe ich vermutet dass da keiner mehr wohnt aufgrund des Zustands, allerdings habe ich dann Putzfrauen mit frischer Bettwäsche dort gesehen... naja. Es gibt dort aber auch neuere Behausungen.

Der lange, traumschöne Sandstrand... Ende Mai schon warm genug zum Sonnen, das Baden war noch etwas frisch.

Da blieben wir dann 2 Tage.... Der Campinplatz ist einfach nur eine Wiese und nachts liefen dort tatsächlich Kühe um das Wohnmobil. Die Sanitäranlagen wurden wahrscheinlich seit den 70ern auch nicht mehr erneuert... dafür ist es wirklich schön dort.
Albanien haben wir am nächsten Tag einfach durchquert, allerdings habe ich mir vorgenommen da nochmal für einen ganzen Urlaub hin zu fahren....
Die Strassen auf dieser Strecke sind erstaunlich gut.
Am Abend haben wir dann in Griechenland in Ioannina direkt in der Stadt am See einen Campingplatz gefunden...
Ioannina war früher eine regionales Herrschaftszentrum im Osmanischen reich, ist wunderschön und interessant, da kann man auch ein paar Tage bleiben ohne dasss es langweilig wird.


Von Ioannina ging es dann direkt weiter in Richtung Delphi. Als Campingplatz hatten wir unten am Meer Camping Ayannis in Kirra ausgewählt, unspektakulärer Platz, nicht teuer, der Besitzer ist recht nett.
Das Orakel von Delphi kennt man ja...

Die Peloponnes war unsere mächste Station, da wollten wir dann auch mal etwas länger am Meer bleiben.
Haben wir dann auch gemacht... tatsächlich dann so lange bis wir wieder den Heimweg angetreten haben. Camping Melissa in Kyllini Beach hatte alles was wir wollten, das Meer war schon badewarm mit deutlich über 20 Grad, und das Ende Mai. Die Tagestemperaturen konstant über 30 Grad gegangen, da war schon Sommer.
Und 27 Euro pro Tag für den Campingplatz, so schön gelegen, da blieben wir einfach.

Noch näher am Meer campen geht eigentlich kaum...


Das Essen war jetzt nicht bemerkenswert am Platz, auch nicht schlecht, aber ein paar hundert Meter den Strand nach Norden rauf gab es ein kleines Strandrestaurant das uns wirklich begeistert hat.
Da standen auch einige Wildcamper auf dem Parkplatz neben der Bar.

Von dort sind wir dann alle paar tage zu Ausflügen gestartet, die Peloponnes ist ja nicht sonderlich gross, wenn auch verwinkelt.
Mykene, das alte Korinth und Olympia waren in Reichweite, aber die Fotos spare ich mir jetzt, das kennt man ja.
Den Rückweg von der Peloponnes habe ich dann tatsächlich in vier Tagen geschafft. Am ersten Tag ging es tatsächlich wieder bis Ada in Montenegro, nochmal einen Tag Pause dort eingelegt, dann bis zu einem Campingplatz in Kroatien...
Das hat meinen Entschluss Kroatien fürderhin zu meiden eher wieder bestärkt.
Ein Platz am Meer, an der Mündung der Neretva ( einfach nur ein Platz ohne irgendwelche Besonderheiten ) für 50 Euro im Juni...
Am nächsten Tag sind wir dann einfach direkt bis daheim durchgefahren, nachdem wir am Nachnmittag schon in Slowenien ankamen.
Der Eriba hat sich wunderbar bewährt. Im September war dan Tüv fällig, das ist das erste Gefährt das ich besitze das einfach so, ohne irgendwelche Bemerkungen, durch Tüv und Gasprüfung kam.
Da habe ich beschlossen: der wird behalten.
Im Sommer habe ich den Hymer B654 meines Vaters geerbt, den habe ich dann nach einigem Überlegen im Dezember verkauft, auch wenn er den sehr geliebt hat und das ein Erinnerungsstück ist...
Der Eriba reicht mir völlig.
Die Freiheit mit dem kleinen 4x4 einfach schnell überall hin zu fahren wo es einem gerade einfällt, ohne auf enge Strassen oder sonstige Beschränkungen aufpassen zu müssen, ist nicht zu verachten. Ich mag das.
