Noppi hat geschrieben:Moin Rüdiger,
hab zwischen seitenklappe und rad platz und innen ist eine verteilerdose in der nähe.
Steifer Draht bricht?
12v braucht mehr Querschnitt? Hätte ich nicht gedacht.
230 v würde ich von der verteilerdose abnehmen, und zusätzlich noch ne Sicherung?
Aderendhülsen sollte ich dann doch noch besorgen...
Frickel sonst eher immer wie ein pfuscher.
Muß erst in baumarkt einfallen.
Danke schon mal Rüdiger
Upps ... solche Aussagen mag ich besonders!
Die sagen mir:
Laß die Anschlüsse von einer Elektro-Fachkraft machen, das wäre sicherer!Offensichtlich fehlen Dir nämlich die notwendigen Grundkenntnisse, was elektrischen Strom betrifft.
An Strom "frickelt" man nicht, auch nicht an 12 Volt - das kann nicht nur tödlich enden,
sondern auch im Totalverlust durch brandgefährlichen Pfusch!
Im Kfz wird grundsätzlich mit flexiblen Kabeln gearbeitet und auch nie gelötet.
Weil hier die Gefahr eines Kabelbruchs direkt provoziert wird.
Deswegen auch die Vorgehensweise mit der Verwendung von Aderendhülsen, die zum Kabelquerschnitt passen
und ordentlich vercrimpt werden müssen.
Das Arbeiten an der elektrischen Anlage kann lebensgefährlich sein.
Aus rechtlichen Gründen, weise ich darauf hin, dass alle Beiträge mit Erklärungen in Schrift und Bild, keine vollständigen Installationsanleitungen für die Anlagen sind. Sie enthalten lediglich Tipps, Hilfe und Anregungen aus der Sichtweise des Autors.
Wichtig: Bei unsachgemäßer und nicht vorschriftsgemäßer Ausführung wird keinerlei Haftung für entstandene Personen- und Sachschäden übernommen. Die Arbeiten sollten deshalb von Fachpersonal ausgeführt oder mindestens überprüft werden.
Der
Hauptunterschied zwischen Kabelquerschnitten bei 230 Volt und 12 Volt liegt in der Stromstärke (Ampere), die für die gleiche Leistung (Watt) benötigt wird. Da 12V-Systeme bei gleicher Leistung einen deutlich höheren Strom führen, benötigen sie wesentlich dickere Kabel, um Spannungsabfälle und Kabelbrände zu vermeiden.
Gerade bei 12 Volt kann es zu Kabelbränden kommen, wenn du nicht korrekt arbeitest.
* 12 V und 230 V Kabel dürfen nicht im selben Kabelkanal verlegt werden
*12 V und 230 V Kabel dürfen nicht in denselben Verteilerdosen verteilt werden
* Kabel, die durch Blech oder Kunststoffdurchführungen gehen, müssen mit einer Kabeldurchführung geschützt werden. Da es bei Fahrzeugen immer zu Vibrationen und Bewegungen kommt, würden sich sonst die Kabel mit der Zeit an den Kanten reiben und die Isolierung beschädigen, was zu Kurzschlüssen und Bränden führen kann
* Durch den Gaskasten dürfen keinerlei Kabel geführt werden. Brand und Explosionsgefahr!
immer Kupferlitze benutzen. Eigentlich ist das Standard. Aber gerade da, wo selber gebaut wird, nutzen viele die starren Leitungen aus dem Hausbau. Diese sind nicht erlaubt.
Achte darauf, dass du keine Kabel mit starren Adern nutzt. Diese können durch die Vibrationen beim Fahren brechen. Kaufe immer Leitungen, die für KFZ vorgesehen sind. Diese werden als Litze oder flexible Kabel bezeichnet. Hier ist die Ader aus vielen kleinen Drähten zusammengesetzt.
Halte deine Kabel immer so kurz wie möglich. Das ist der erste Schritt, um Verluste zu vermeiden. Halte die Leitungen da am kürzesten, wo die höchsten Ströme fließen. Also zum Beispiel zwischen Batterie und Solarregler, zwischen Batterie und Wechselrichter, zwischen Solarregler und Solarpanels oder auch zu stromhungrigen Geräten (wie meinem neuen Laptop).
Eine Leitung kann eigentlich nie zu dick sein, nur zu dünn.