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Vorstellung: KIP mit Wasserschaden

Vorstellung: KIP mit Wasserschaden  alexkip

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe mich bisher passiv durch das "Wasserschaden"-Forum gelesen, da es mich auch erwischt hat.
Aber bevor ich den Schaden beschreibe, erst einmal eine kurze Vorstellung.
Wir kommen aus dem wunderschönen Bochum im "Pott" und haben uns vor guten 3,5 Jahren recht spontan einen älteren KIP Greyline Bj. 1993 zugelegt.
Der Wagen hat uns von Anfang an sehr gut gefallen und (damals) hat auch nichts auf einen Wasserschaden gedeutet. Allerdings sind wir damals mit Sicherheit auch etwas naiver und blauäugiger an die Sache ran gegangen.
Bisher hatten wir aber viel Freude mit dem Wagen und auch die Kinder sind begeistert vom campen, wobei der zweite (1 Jahr) gerade erst seinen ersten Urlaub hinter sich gebracht hat.
Die Nächte waren aber besser als erwartet und eigentlich sogar besser als zu Hause :D

Naja, in diesem letzten Urlaub haben wir dann aber auch die Spuren des Wasserschadens entdeckt. Nach einem sintflutartigen Starkregen war sogar der Kleiderschrank teilweise nass (unter der Durchführung des Abgasschlauchs der Truma). Im Bereich der Dachluke des TR konnte man deutlich weiche Stellen im Dach und an den angrenzenden Wänden fühlen, die sich auch noch über den TR noch hinten und nach vorne zur besagten Durchführung zogen.
Wieder zu Hause habe ich mir die Sache dann noch etwas genauer angesehen und schon mal an einigen Ecken die "Kunststoff-Tapete/Verkleidung" abgezogen. Darunter wars dann recht dunkel und nass ...

Wir haben dann hin und her überlegt was wir machen sollen. Reparieren oder verkaufen. Letzendlich haben wir uns dann für die erste Variante entschieden, zumindest für den Versuch des Reparierens. Hintergund ist einfach, dass uns der KIP von der Aufteilung, der Größe und auch der Verarbeitung echt gut gefällt und wir auch schon zwei Vorzelte dafür gekauft haben.
Eine weitere Motivation ist, dass wir bei einem Neukauf vermutlich wieder in einer etwas niedrigeren Preiskategorie suchen würden und man da dann auch nicht sicher weiß, was einen erwartet. Wenn man sich die vielen Schadensberichte hier durchliest, hätte man zumindest auch Wartungsbedarf, um nicht irgendwann auch wieder von Wasser überrascht zu werden.
Also können wir den Aufwand auch in unseren KIP stecken, dann wissen wir wenigstens, was genau gemacht wurde und das es (hoffentlich) vernünftig gemacht wurde ;)

Soweit zur Vorgeschichte. Ich habe mich also umgehend um einen Hallenplatz gekümmert und auch recht schnell einen gefunden, Der ist zwar nicht direkt um die Ecke, aber ausreichend nah, um auch mal für ein paar Stunden am Tag zu arbeiten. Bisher stand unser Wohnwagen immer an der Straße, das hat ihm wahrscheinlich auch nicht gut getan.
In der letzten Woche war ich dann das erste Mal dort und habe mit der Bestandsaufnahme begonnen, heißt komplettes Badezimmereinrichtung demontiert (bis auf Toilette), Dachluke im TR raus und Verkleidung ab.
Der Bereich um die Dachluke zur Kantenleiste hin ist schon echt stark "vertorft" und faul. Der Rahmen der Dachluke ist auch bereits an einer Stelle vom seitlichen Rahmenholz abgerissen. Die Durchführung des Abgaskamins (Holzstück mit rundem Ausschnitt) ist eigentlich auch nur noch Torf.

So wie es für mich momentan aussieht, beschränkt sich der Wasserschaden aber hauptsächlich auf das Dach bis ca. zur Hälfte des TR und einen Bereich von ca. 20cm der TR-Außenwand. Hier scheint sich die äußere Sperrholzschicht vollgesogen zu haben.

Ich werde zur Verdeutlichung auch noch einige Fotos einstellen. Vielleicht schaffe ich das später noch.
Morgen werde ich mir wohl frei nehmen, um weiter "aufzumachen". Dann mache ich noch mehr Fotos.

Das was mich momentan beschäftigt ist, ob man bei einem "Dachschaden" grundsätzlich anders vorgeht oder etwas zu beachten hat, als bei einem Schaden an den Wänden oder dem Boden.
Fast alle Berichte, die ich mir jetzt durchgelesen habe, beziehen sich auf Wand/Boden. Ich denke, dass ich das Vorgehen bei diesen Reparaturen auch vom Grunde her verstanden habe.

Im Dachbereich habe ich aber glaube ich das Problem, dass ich die Unterkonstruktion nicht an das Blech kleben kann.
Wenn ich das richtig gesehen habe, ist das Dachblech nicht mit der Holzkonstruktion verklebt. Der Aufbau scheint (von innen) wie folgt zu sein:
- Verkleidung/Tapete aus Kunststoff
- Sperrholzschicht
- Styropor
- Sperrholzschicht
- Styropor (allerdings nicht mit der darunterliegenden Schicht verklebt, sondern nur aufgelegt?)
- Luft
- Blech

Ich habe jetzt bereits begonnen Bereiche der Sandwich-Konstruktion rauszuschneiden, frage mich aber gerade, wie ich da später wieder eine vergleichbare Konstruktion reinbekomme und den Verbund zu den gesunden Teilen wieder herstellen kann.
Gibt es da Berichte hier im Forum? Ich habe da bisher keine gefunden.

Mein Plan wäre nun folgender:
- Weiter das Ausmaß untersuchen und dabei auch durchaus andere Stellen checken, die vielleicht nicht im Bereich des jetzt offensichtlichen Schadens liegen
- Die offensichtlich feuchten Stellen weiter aufmachen bzw. faule Stellen herausschneiden
- Zumindest die Kantenleiste auf der betroffenen Seite abnehmen (zum Trocknen und Begutachten der Ausbreitung des Schadens des Holzes darunter)
- Die zweite Dachluke auch noch herausnehmen, da wir sowieso Hekis einbauen wollten
- Über den Winter trocknen lassen
- Einen Plan machen
- Im Frühjahr verkleben, reparieren und alle wichtigen Stellen neu abdichten

So, das war jetzt viel.

Aber ganz konkret: muss ich was besonderes beachten, wenn ich im Dachbereich weiter "aufmache"? Kann ich die Kantenleiste problemlos abnehmen, ohne dass das die Statik beinträchtigt? Die Schrauben habe ich schon draußen, habe aber an anderer Stelle mal gelesen, dass es wohl auch Konstruktionen geben soll, bei denen die Kantenleiste die Außenwand hält!

Vielen Dank schon einmal.

Grüße,
Alex

Vorstellung: KIP mit Wasserschaden  alexkip

So, wie angekündigt schon einmal ein paar Fotos:


Nachdem ich den Spiegel im TR abgenommen hatte, konnte man den Wasserrand sehen:

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Das Holz darunter sieht aber eigentlich ganz aus.

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Grüße,
Alex

Vorstellung: KIP mit Wasserschaden  spleiss53

Hallo " alexkip": sei uns im Forum willkommen :)...........Hmm - da hast du dir einiges vorgenommen.

Vorstellung: KIP mit Wasserschaden  alexkip

Danke "spleiss53"!
Aber ich denke, es sieht schlimmer aus, als es ist.
Wir haben heute was weitergemacht und eigentlich läuft es ganz gut.
Die nassen und faulen Teile haben wir an sich raus.
Im Schrank neben dem TR, dort wo die Truma eingebaut ist, befindet sich aber hinter der ersten Sperrholzschicht scheinbar ein Blech (das gestreifte im Bild unten) und dann kommt die Styroporschicht. Ich frage mich jetzt, ob eventuell Wasser in der Styroporschicht nach unten gelaufen sein kann (und warum da überhaupt ein Blech ist).

Bild

Naja, vielleicht kann ich mir irgendwo ein Feuchtemessgerät leihen und dann mal auf die Suche nach weiteren Stellen gehen.
Ansonsten machen wir alles wieder zu und gut ist.
Wird dann optisch vielleicht keine Hingucker, aber hauptsache dicht. Schön machen kann man dann irgendwann noch einmal.

Grüße,
Alex

Vorstellung: KIP mit Wasserschaden  turbokurtla

Tag
Ohne diesen Wagen zu kennen kann ich dir sagen, dass Wasser immer durch/im Styropor nach unten läuft.
Und solche Bleche machen einige Hersteller rein um irgendwelche Möbelteile daran festzuschrauben.
Gruß Kurt

Vorstellung: KIP mit Wasserschaden  alexkip

Hallo Kurt,
danke für die Antwort.

So wie es für mich aktuell aussieht, ist das Wasser am Abgaskamin reingekommen und ggf. noch an einigen Stellen der Kantenleiste und der Dachluke.
Von dort hat es sich in Längsrichtung an der "äußeren Rahmenliste" auf einer Länge von ca. 2m ausgebreitet und senkrecht zu dieser Rahmenleiste in der Dachkonstruktion
Im Dach ist es dann durch das Styropor bis auf die innere Sperrholzschicht durch und hat die aufgeweicht. Diese Stellen, insbesondere im Bereich des Abgaskamins waren auch jetzt noch richtig feucht und stellenweise nass. Die Wände waren vergleichsweise trocken, abgesehen von einem direkt an die Kantenleisten angrenzenden Streifen von ca. 15cm. Das Styropor dahinter fühlt sich im ganzen Bereich sehr trocken an.
Im Foto sieht man ja den Bereich mit der gestreiften Verkleidung. Dahinter sitzt das Blech. Oben ist diese Konstruktion nun offen und man kann das Styropor fühlen. Vorher lag darüber aber ja die Querleiste.
Ich kann mich erinnern in einem Deiner Beiträge von Deiner Theorie gelesen zu haben, dass Wasser an senkrechten Hölzern nach unten läuft, aber im Bereich von Querhölzern aufgehalten bzw. gebremst wird und dort dann fault.
Ich hatte jetzt die Hoffnung, dass das hier auch passiert ist und das meiste Wasser sich im oberen Bereich an der Eckleiste "ausgetobt" hat. Das wäre ein durchaus mit überschaubarem Aufwand behebbarer Schaden.

Die Wand mit dem Blech steht praktisch genau auf dem Radkasten und logischerweise konnte ich im Blech und in der Radkastenverkleidung keine weichen Stellen fühlen.
Ich habe auch mal stichprobenartig andere Stellen (Wand, Boden, Ecken) abgedrückt und konnte da aber auch nichts fühlen.

Hättest Du eine Idee, wie ich herausfinden kann, ob da noch weitere Schäden im unteren Bereich schlummern?
Komme ich da mit einem Feuchtemessgerät weiter?
Von einem Arbeitskollegen könnte ich mir eines ausleihen. Das wäre dann aber eins, welches nicht zerstörungsfrei misst.

Ansonsten wäre meine Strategie nun erst einmal den offensichtlichen Schaden zu beheben und dann die mit Sicherheit notwendigen "Wartungsabdichtungen" der Leisten und Fenster durchzuführen und erst einmal abzuwarten, ob sich weitere Schäden zeigen. Wäre das ein aus Deiner Sicht akzeptables Vorgehen?

Danke und Gruß,
Alex

Vorstellung: KIP mit Wasserschaden  emil77b

Hallo Alex,

die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt :) .. Ich drück Dir die Daumen. Wenn ich allerdings die Bilder sehe :cry:

Hier ein Link zu einem reparierten Dachschaden an nem Womo. Habs leider nicht früher gefunden. Vll. hilft der ein wenig.

-->Link

Gruss Emil

Vorstellung: KIP mit Wasserschaden  alexkip

Hallo Emil,
na ihr macht mir ja alle Mut ;)

Aber danke für den Link. Den werde ich mir mal in Ruhe durchlesen.

Gruß,
Alex

Vorstellung: KIP mit Wasserschaden  alexkip

Hallo Leute,

auch wenn es lange ruhig war hier, es geht nun weiter. Ich habe den Wagen über den Winter bis jetzt trocknen lassen und Material besorgt. Letztes Wochenende haben wir mit dem Aufbau angefangen. Unten mal ein paar Bilder.

An Material besorgt habe ich mir jetzt ein originales Kantengummi vom Hersteller (KIP) mit Dichtmasse, jede Menge Dekalin (weil ich das vor dem Dichtband gekauft habe ... aber bestimmt auch noch anderswo gut gebrauchen kann), Ruderer Kleber, gehobelte Dachlatten Fichte/Tanne in den entsprechenden Stärken, Styrodurplatten in 15 und 25 mm, Sperrholz in 3 mm, allerdings habe ich mich hier für Birke entschieden, da mir das einen deutlich stabileren Eindruck gemacht hat und ich mir nicht sicher war, wie wir die Stabilität im Dach im Bereich der Anschlüsse an den "Bestand" hinbekommen und Edelstahlschrauben etwas länger und dicker, als die Originalen.

Wenn alles soweit oben rum dicht und fertig ist, dann werde ich eventuell noch einmal gründlich nach anderen Schäden suchen, aber auf die Schnelle habe ich keine weiteren Stellen gefunden, die weich waren, auch am Boden und in den Ecken nicht. Ich habe mal den Ablauf aus der Duschwanne auseinander geschraubt und mir das Holz dazwischen angesehen. Da konnte ich keine faulen Stellen finden. Vielleicht besorge ich mir auch mal ein Feuchtemessgerät, aber eins nach dem anderen. Nach dem Zusammenbau habe ich auch vor, alle Leisten und Fenster abzudichten.

Die erste Tat war, das entfernte Stück der Rahmenleiste wieder einzukleben. Dabei haben wir dann auch die ersten Erfahrungen mit dem Kleber gesammelt und festgestellt, dass der ja wirklich wie der Teufel klebt. Anfangs haben wir wohl auch etwas viel genommen ;)

Ich weiß jetzt schon, dass ich bei dem anderen Punkt durchaus noch einmal ein wenig Input brauchen könnte, aber das dann zu seiner Zeit.
Vielleicht geht es am kommenden Wochenende weiter ... auf jeden Fall hat meine Frau bereits den Platz für die Sommerferien gebucht :roll:

Viele Grüße,
Alex

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