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Opel Meriva B als Zugfahrzeug?

Opel Meriva B als Zugfahrzeug?  Ali123

Hallo ihr Lieben,

ich bin auf der Suche nach einem neuen Auto, dass meinen Wowa (1000kg) ziehen kann und liebäugle mit einem Opel Meriva B. Die technischen Daten sagen, dass das Auto 1200kg ziehen darf (140PS, Benziner, 1,4l Hubraum). Nun weiß ich leider aus Erfahrung, dass die technischen Daten und das reale Fahren 2 verschiedene Dinge sein können...
Hat einer von euch Erfahrungen mit diesem Auto, wenn es darum geht, auch Gebirge wie die Alpen zu überqueren? Ist dieses Fabrikat ein adäquates Zugfahrzeug?


Vielen Dank für eure Antworten!
Ali

Opel Meriva B als Zugfahrzeug?  Dieter24

Hallo !
Vielleicht hilft Dir das ein bisschen weiter

http://www.zugwagen.info/zugwagen.php

Ich persönlich bin der Meinung Hubraum kann durch nichts ersetzt werden und habe Erfahrungen mit Benzin und Dieselfahrzeugen gemacht. Benziner habe ich dann weggegeben und nur mehr Dieselfahrzeuge ab 1,9l und 2.0l Hubraum und hohem Eigengewicht gefahren. Habe diese Entscheidungen bis heute nicht bereut. Natürlich möchte ich Dir das Fahrzeug nicht ein oder ausreden, das bleibt Dir schon selbst überlassen.

Opel Meriva B als Zugfahrzeug?  LowCostDriver

Hallo Ali,

Ja gut. Kräftiger Diesel ist immer besser.
Aber sein muss es nicht unbedingt. Unser Kräfteverhältnis besteht aus einem Chevrolet Rezzo, 2.0 Liter, 121 PS Benziner. Der hat auch den Motor aus dem GM- Regal. Mit diesem ziehen wir einen 1350er Hobby Wohnwagen, das Leergewicht des Autos beträgt knapp 1500kg.
Das ist ein ähnliches Leistungsverhältnis.
Kann man sich prima ausrechnen:
121 PS, Gewicht vom Auto 1500 kg, vom Caravan 1350 kg, das macht 23,55 kg pro PS und wir kommen vorwärts. Auch auf normalen Wegen durch die Alpen auf dem Weg in den Süden.
Dein Verhältnis: 1400 kg (?) Caravan 1000kg bei 140 PS, das macht nur 17,14 kg pro PS! Dein Verhältnis ist also besser, wie unseres.
(Immer unter der Prämisse, dass wir Drehmonent ausklammern, wir sprechen hier beide über Benzinmotoren).

Schwieriger stelle ich mir das Fahrverhalten ansich vor! Weniger die Leistungswerte! Schau, unser Chevrolet ist relativ groß, breit und als Familienvan auch hoch. Ich würde sagen, dass er unseren 2,30er breiten Hobby Wohnwagen zu etwa 2/3 in der Silhouette überdeckt. Der Meriva ist ja hingegen ein Kompaktvan. Ein Wohnwagen mit Standard- Abmessungen dürfte unterwegs für einen ordentlichen Windwiderstand sorgen!
Wie hoch und breit ist dein Wohnwagen denn? So ein kleinerer Reisewohnwagen mit 2,10m Breite und kleinerer Höhe dürfte deutlich einfacher sein, als ein klassischer 2,30er Caravan mit normaler Innenhöhe ohne abgeschrägte Front. Das Gespann dürfte dann schwer windanfällig werden.
Wie gesagt denke ich nicht, dass das Beschleunigen das Problem ist, sondern eher das Bremsen!
Der Meriva ist kleiner und kompakt, er bremst mit seinen 4 Bremsen sich selbst. Zusätzliche Reserven für Hänger? Hmm. In solchen Momenten schaue ich gerne in die Papiere, wie schwer der ungebremste Hänger sein darf. Ist die Last dort (wie üblich bei "kleinen" Autos) relativ klein (z.B. 200kg), hat dein Auto kaum Bremsreserven für einen Hänger! Ist sie hingegen hoch (bei uns z.B. 750 kg), dann hat unser Auto auch noch die passenden Bremsreserven.
Theoretisch kann unser Auto die Hälfte des Gewichts des Wohnwagens abbremsen. Wie ist dieses Verhältnis bei dir?
Hieran würde ich mich an deiner Stelle orientieren. Besonders, wenn Reisen über die Alpen in den Süden geplant sind.

Gruß
Björn




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