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Umgang mit geringer Stützlast

Umgang mit geringer Stützlast  kibo1966

Wie ich an anderer Stelle schon einmal erwähnt habe ist unser Toyota Corolla Verso als Zugfahrzeug nur bedingt geeignet. Das betrifft auch und insbesondere die bei diesem Fahrzeug bemerkenswert geringe Stützlast von 55 kg :(

Da wir Ende März unseren ersten Wohnwagen (Weinsberg 420 QD) bekommen, haben wir derzeit keine praktischen Erfahrungen. Alles was ich dazu weiß habe also irgendwo gelesen oder anderweitig aufgeschnappt. Nun, was ist mein Problem?

Wenn ich es richtig sehe erhöht eine große Stützlast die Fahrstabilität. D. h. für uns, dass wir die 55 kg zwar nicht überschreiten dürfen aber soweit wie irgend möglich ausreizen sollten. Dazu ist mal die erste Maßnahme die Anschaffung einer gescheiten Stützlastwaage. Ich habe im Netz und bei Berger ein Exemplar mit Digitalanzeige für knapp unter 60 Euro gesehen. Die wird es wohl werden.

Das Austarieren der Stützlast wird dann wohl über umsichtiges Beladen erfolgen müssen. Auch wenn ich gelesen habe, dass wegen der Fahrstabilität grundsätzlich soviel Gewicht wie möglich in den Staukästen über der Achse untergebracht werden soll müssen wir wohl auch etwas in der Heckdusche deponieren, um die Deichsel zu entlasten. Da kommt z. B. das Vorzelt (wiegt wohl um die 50 kg) in Betracht.

Es wäre schön, wenn ihr noch den einen oder anderen Hinweis zu dem Thema hättet.

Eine konkrete Frage habe ich dazu schon: wir wollen grundsätzlich auch mit Fahrrädern in den Urlaub reisen. Wegen der Stützlast-Problematik kommt wohl ein Deichsel-Träger nicht in Betracht. Ich dachte an einen Träger, der am Heck des Weinsberg montiert wird. Das entlastet gleichzeitig auch die Deichsel. Wie sind eure Erfahrungen? Beeinträchtigt ein Heckträger mit 2 Fahrrädern das Fahrverhalten in besonderem Maße? Ist das nur was für Leichtsinnige?

Danke im Voraus.
gruß knut

Umgang mit geringer Stützlast  kibo1966

Was ich vergaß: um Gewicht zu sparen haben wir uns für eine 11kg Alu-Flasche statt der Stahlausführung entschieden. Wir erhoffen uns davon eine Gewichtseinsparung an der für uns wichtigen Stelle zwischen Achse und Deichsel.

Umgang mit geringer Stützlast  saxe57

Servus

55kg bekommst gefühlsmäßig in den Griff.....ich würde da kein Geld für extra Waage ausgeben. Zu Hause stellst deine Personenwaage drunter...mit einem Holzvierkant kannst die Waage mit der Deichsel belasten.
Lieber zu viel als zu wenig...die Kupplungen und Deichsel und dein Auto halten einiges mehr aus, dafür legst dann weniger in den Kofferraum.
Nachweisen kann dir die Stützlast eh Niemand, denn bei einer Prüfung, hab noch nie davon gehört, kann es dir ja was verschoben haben.....bei einem Unfall bist eh aus dem Schneider, nach einer harten Bremsung stellt keiner mehr die Stützlast fest....denn es geht ja nur um 10-15kg....die dem Fahrverhalten gut tun.
Wenn du Allein 70kg raufhebst, weißt was du getan hast....

SAXE

Umgang mit geringer Stützlast  axman

Moin,
mal eine ganz prinzipielle Frage : der Corolla Verso ist doch ein relativ kleiner/leichter Wagen. Darfst du damit den Weinsberg WoWa überhaupt ziehen?

Gruß vom Axman

Umgang mit geringer Stützlast  kibo1966

axman hat geschrieben:der Corolla Verso ist doch ein relativ kleiner/leichter Wagen. Darfst du damit den Weinsberg WoWa überhaupt ziehen?


Worauf bezieht sich Deine Frage speziell? Der Verso darf gebremst bis zu 1300 kg ziehen. Der Weinsberg hat mit Auflastung bis zu 1350 kg. D. h., wir können die letzten 50 kg im WoWa nicht nutzen.

Umgang mit geringer Stützlast  ChrisWil

kibo1966 hat geschrieben:
axman hat geschrieben:der Verso ist doch ein relativ kleiner/leichter Wagen. Darfst du damit den Weinsberg WoWa überhaupt ziehen?


Worauf bezieht sich Deine Frage speziell? Der Verso darf gebremst bis zu 1300 kg ziehen. Der Weinsberg hat mit Auflastung bis zu 1350 kg. D. h., wir können die letzten 50 kg im WoWa nicht nutzen.


Hey Kibo,
Genau so kannst du es machen.

Wie schon gesagt wurde, soviel wie möglich über der Achse "parken" und dann mittels Waage den WoWa passend auf die Stützlast austarieren mit verschiedenstem "Gepäck".

Bzgl. der Fahrräder habe ich leider null Erfahrung.

Umgang mit geringer Stützlast  Nebukad

kibo1966 hat geschrieben:Der Verso darf gebremst bis zu 1300 kg ziehen. Der Weinsberg hat mit Auflastung bis zu 1350 kg. D. h., wir können die letzten 50 kg im WoWa nicht nutzen.


Doch, das ist die perfekte Kombination, denn die tatsächliche Stützlast wird nicht der tatsächlichen Anhängelast, sondern dem Gesamtgewicht der Zugfahrzeug zugeschlagen.

Bei tatsächlich 50kg Stützlast, kannst du also den Wohnwagen bis 1350kg beladen. Die Achslast darf in dem Fall also 1300kg nicht überschreiten.

Umgang mit geringer Stützlast  heinz1860

Hallo

Wäre den Ein Fahrradträger auf dem Autodach ne Alternative?

Gruß
Heinz

Umgang mit geringer Stützlast  kibo1966

heinz1860 hat geschrieben:Wäre den Ein Fahrradträger auf dem Autodach ne Alternative?


Der Dachträger ist definitiv noch im Rennen. Danke für den Hinweis.

Ich dachte halt nur, dass ich mit einem Heckträger für den Wohnwagen zwei Fliegen erwischen könnte. Die ausbleibende Reaktion (gemeint sind eigene praktische Erfahrungen der User hier im Forum) macht mich stutzig, ob solche Heckträger vielleicht wirklich nur was für Leute ist, die mit dem Leben abgeschlossen haben :wink:

Umgang mit geringer Stützlast  visp42

Hallo Kibo

Ein Heckträger am WW verschlechtert die Stabilität leider stark.
gugg mal hier: -->Link

Wenn Du mal zu uns in die Schweiz kommst, hier darf die Stützlast nicht vom Gesamtgewicht abgezogen werden. Es werden zwar wenig Gewichtskontrollen bei Wohnwagen gemacht, aber doch gut zu wissen.

Gruss aus dem Wallis

chrigel

Umgang mit geringer Stützlast  kibo1966

visp42 hat geschrieben:Ein Heckträger am WW verschlechtert die Stabilität leider stark.
gugg mal hier: -->Link


Danke für den Link. Sehr anschaulich. Und danke für die Einladung in die Schweiz :razz: Im Ernst. Da wir Anfänger sind wollen wir uns sehr vorsichtig an das Gewichtslimit herantasten.

Umgang mit geringer Stützlast  kibo1966

Ich habe eben festgestellt, dass ich auf PN erst antworten kann, wenn ich mindestens 11 Posts erstellt habe. Ich ich also auf mich gerichtete PNs nicht antworte hat das nicht mit Unhöflichkeit zu tun.

Umgang mit geringer Stützlast  heinz1860

Was mich an den Heckträgern stört,
ist das bei der Bodenwelle das Gewicht der Räder und Träger
an der Wand arbeitet und schnell eine Undichtigkeit entsteht.
Habe leider die Erfahrung an meinen alten Wohnmobil gemacht.
Drum setz ich auf einen Dachträger wenn der bequemere Deichselträger nicht möglich ist.
( Muss ja nicht überall sein )
Gruß
Heinz

Umgang mit geringer Stützlast  kibo1966

heinz1860 hat geschrieben:Was mich an den Heckträgern stört,
ist das bei der Bodenwelle das Gewicht der Räder und Träger
an der Wand arbeitet und schnell eine Undichtigkeit entsteht.
Habe leider die Erfahrung an meinen alten Wohnmobil gemacht.
Drum setz ich auf einen Dachträger wenn der bequemere Deichselträger nicht möglich ist.
( Muss ja nicht überall sein )
Gruß
Heinz


Auch daran habe ich schon mit Grausen gedacht. Unseren schönen neuen Wohnwagen zu perforieren und die Frage, ob man die Bohrungen wirklich dicht bekommt.

Umgang mit geringer Stützlast  T4camper1

Stützlast hin oder her, wenn zufiel, ist es falsch und wenn zuwenig istes geanu so schlimm. Wichtig dabei ist es jedoch, wenn man den Wohnwagen gut ausgewogen packt und stützlastso bemisst, das es nicht so dolle audrückt, denn es geht als Hebelkraft auf die Fahrzeugfedern. Ich hatte mal vor Jahren einen getroffen, der hatte alles gut verstaut, so 25kg auf der Kugel. Aber wei die 3 Kinder und auch noch ein Baby hatten, brauchten die Kinder Platz um sich zu bewegen. Also beim Kombi die Ladefläche leer, damit Spielplatz eröffnet werden konnte. Der wohni machte also mit dem Auto, was er wollte. Der Fahrer fuhr zwar nicht schnell, so kurz vorm schaukeln also. Aber wenn das Auto nichts auf der Achse hat ist es alles andere als gut. Und damit ist nicht die Stützlast gemeint, denn in solch einer Situation ist die Stützlast gleich Wohnwagengewicht. Und dann fängt es an zu schaukeln.
Ich hatte damals einen T3, zog dann die Fam von mitte Frankreich bis nach Hause nähe Freiburg. Bergab liess ich immer laufen, ( immer auf der Bremse stehen ist ja auch nicht optimal) Vater muste damals seinen Wagen in F. stehen lassen. Der sah immer bei mir auf den Tacho und bekam bals Kopfaua, weil mein Tacho bald 100 anzeigte. Aber unser T3 mit Motor auf der Achse, rollte wie
Zug auf Schienen.
Aslo Anfänger oder nicht, Auto gut ausgewogen genau wie den Wohnwagen, und nicht zufiel auf die Stützlast, sonst fängt der Wagwn an zu hängen und die Fahrt wird zur tortur.




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